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Georg Graf von Lehndorff (1833-1914)
Georg Graf Lehndorff war einer der wegweisenden Persönlichkeiten
der deutschen Pferdezucht. Nach 16 Jahren als Kavallerieoffizier
wechselte er 1866 zur preußischen Gestütverwaltung und übernahm
die Leitung des Hauptgestüts Graditz. Von 1888 bis 1912 war
Lehndorff als Oberlandstallmeister Chef aller preußischen
Staatsgestüte und für einen erheblichen Ausbau der staatlichen
Pferdezuchtförderung Preußens verantwortlich. In seine Dienstzeit
fallen umfangreiche Neubauten in Trakehnen, Neustadt, Graditz und
Celle sowie eine annähernde Verdoppelung der Zahl der
Landbeschäler. Das persönliche Interesse Lehndorffs galt vor allem
der Vollblut- und der
Halbblutzucht. Seine Erfahrungen fasste er in dem zwischen 1881
und 1906 in 5 Auflagen erschienenen
Handbuch für Pferdezüchter zusammen, das sich mit der Pferdezucht
einschließlich Fruchtbarkeit, Trächtigkeit, Geburtshilfe und
Fohlenkrankheiten befasst. |
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